Sonntag, 21. Juli 2013

Ein Schritt vorwärts und drei zurück

Es gibt doch nichts schöneres, als wenn man mal wieder eine Planung von vorne beginnen kann,

Ich war letzten Samstag beim Bosch-Dienst um die Eberspächer Standheizung auf Funktionsfähigkeit testen zu lassen.
Die erste Frage war: Wann ist denn der Wärmetauscher das letzte mal gewechselt worden?
Der Gesetzgeber schreibt vor, das die Dinger alle 10 Jahre der Sicherheit wegen ausgetauscht werden müssen. Mist. Das ist noch die Orignale aus den 80gern. Das Neuteil kostet knappe 350 Euronen plus Einbau.

Also das Ganze mit der Heizung mal wieder zurück auf Start.
Entweder ich nehm jetzt die 4 Keramikheizelemente doch wieder, oder ich mach was neues.
Da die wasserführenden Heizungen nicht der Wechselroutine unterliegen käme sowas in Betracht. Blöd ist nur, daß das wieder den finanziellen Rahmen sprengt. Ein Kollege brachte mich dann auf die Idee sowas auf Strombasis selbst zu bauen. Man nehme sich 2 bis 3 Glühkerzen, bastel sich aus Kupfer und T-Stücken eine Aufnahme und schiebe die Kühlflüssigkeit mit einem Scheibenwaschmotor im Kreis. Wenig Kosten, nur Zeit die investiert wird. Ich denk mal, das ist zumindest einen Versuch wert. Hätte auch den Vorteil, das ich wieder mehr Platz habe um die Elektronik im Motorraum zu positioneren. Sch... Kleinwagen.

Ich seh aber den Termin für die Jungfernfahrt langsam wieder in die Ferne ziehen. Zum Glück ist das ein Projekt um Spaß zu haben und mal was neues zu machen und nicht um damit die dicke Kohle ranzuholen. Das einzige Projekt, bei dem sich die Kosten reduzieren ist die Brauerei. Ausserdem hilfts den Frust aus den anderen Projekten zu verringern. Prost

Auch wenn´s nur langsam weitergeht, zumindest gehts noch weiter. Das Projekt ist nicht tot und wird auch nicht aufgegeben!

Sobald es wieder vorrangeht, gibt es wieder ein Update.

Sonntag, 23. Juni 2013

Und es geht weiter

Nachdem der Urlaub vorbei ist, geht der Umbau auch wieder weiter.

Die neuen Querlenker sind drin, auch der Stabi ist wieder verbaut und die Gelenkwelle ist auch mit Drehmoment angezogen worden.

Damit der Motor seinen festen Platz findet, musste auf der Beifahrerseite noch eine Halterung gebaut werden. War so eigentlich keine große Sache. Hat sich dann aber wegen der krummen Winkel und dem geringen Platzangebot unter der Batteriehalterung einen kompletten Tag hingezogen.
Heften, einbauen, nachbiegen, einbauen, durchschweißen. Dann das nächste Stück auf dieselbe Art und Weise dranbauen. Aber zum Schluss wars drin und passt.



Dann erst mal die erste Batterie eingesetzt. An die komm ich nur noch durch Abschrauben des ganzen Batterieträgers ran. Blöd, aber ist halt nicht mehr Platz vorhanden. Das mit nicht „mehr Platz vorhanden“ hab ich jetzt auch bei dem einbringen der ganzen elektronischen Komponenten. Dadurch, das ich von den keramischen Heizelementen auf eine Eberspächer Standheizung übergegangen bin, muss ich für die auch noch ein Plätzchen finden. Das wird bannich knapp.
Vor Einbau des oberen Batterieträgers wurden noch die Löcher für die Lenkgestänge durch Fensterfolie aus dem Campingbereich gegen grobes Spritzwasser gedichtet. Mal sehen, inwieweit ich da noch Schlitze für die Bewegungsfreiheit brauche.

Die nächste große Baustelle ist die Verkabelung, bzw. deren nicht ganz sauber Dokumentierung vor 1,5 Jahren. Ist aber nicht so schlimm, da seitdem eh dreimal geändert worden ist.

Montag, 25. März 2013

Projekt auf Eis gelegt

Die letzten 3 Monate hat mir das Wetter den Fortschritt aus Eis gelegt,

die nächsten 3 Monate leg ich das mal auf Eis.

Im April muß ich noch den Giebel vom Haus abschleifen und streichen. Abschleifen ist momentan zwar bannig kalt, aber machbar. Das Streichen braucht aber mindestens 5°. Mal sehen, wann wir die haben.

Im Mai und Juni gönn ich mir die erste Reise ausserhalb dieses Kontinents.
Im Juli hoffe ich dann, nach aufarbeiten der inzwischen angefallenen Arbeiten, mit dem Umbau weiterzumachen. Damit ist allerdings die Wahrscheinlichkeit recht knapp, das sich der Polo dies Jahr noch aus eigener Kraft bewegt. Mit den 7 Wochen ist auch das letzte bisschen Urlaub weg. Endlich hab ich den Jahresurlaub mal vor Ende März des folgenden Jahres genommen.

Es wird auf alle Fälle weitergebaut!!!

Ach ja, Tim, wenn Du Rechtschreibfähler findest, dafst Du sie behalten. :-)

Freitag, 11. Januar 2013

Hochzeit mit Hindernissen und nachfolgendem Ärger

Nachdem die "Verlobung" (Verschrauben Motor mit Getriebe) schon letzes Jahr in der Garage stattfand, hab ich das schöne Wetter zwischen den Jahren genutzt, um die Einheit wieder in den Motorraum zu setzen.

Der Adapter mit Aufnahme für den Getriebeausgang ist hier zu sehen:



Bei der Montage des Motors ans Getriebe waren natürlich auch noch ein paar Kleinigkeiten nachzuarbeiten. An der Flanschplatte mussten noch eine paar Ausschnitte rangeflext werden, damit sich das Ganze beim auf die Welle schieben an den Wellenausgängen vorbeischiebt.
Auf der Getriebeeingangswelle sind noch knappe 5mm Verzahnung vor der Hülse sichtbar. Also sitzt der Adapter genau da wo er hinsoll.



Jetzt gings an den Wiedereinbau:

und eine andere Perspektive:


Da ich das Getriebe mit etwas Gewalt aus dem Griff der Gelenkwelle befreit hatte, war es jetzt aber leider nicht möglich das Ganze auf demselben Weg wieder einzubauen. Die Gelenkwelle Fahrerseite war kein Problem. Aber die andere. Alles Ziehen und Zerren half nichts. Der Querlenker mußte los.

Bis hierher ging das Hindernis. Jetzt kommt der Ärger.

Beim Blick auf die Verbindung vom Stabi zum Querlenker waren angerissene Gummis und eine zu 75% durchgerissene Gummimanschette an Kugelkopf zu finden. Die Teile waren aber vor einem knappen Jahr erst als Neuteile aus dem Zubehör reingekommen.



 Immerhin scheint sich die Abwicklung mit dem Zulieferer positiv zu entwickeln.
Zumindest die ersten Mails.


Immerhin war dann irgendwann zumindest die "Antriebseinheit" da wo sie hingehört:

Irgendwie hat die Kamera bei Aufnahmen drauße am Auto einen Blaustich, oder täusche ich mich da?

Bei dem Einbau des Batterieträgers waren dann doch noch zwei kleine Flexerein nötig um die Schenkel der Winkeleisen durch die Flanschplatte zu bekommen. Es ist halt nicht alles auf 3D CAD zu bekommen.

Da ich jetzt aber weiß, das alles soweit passt, kann ich mit dem Verteilen der elektrischen Komponenten anfangen und mir überlegen, wo ich die Standheizung hinbaue. Die 800W elektrische Heizung ist ja wegen zu hoher Leistungsaufnahme und zu geringer Wirkung rausgefallen.

Die Halterung am hinteren Motorschild wird auch noch angepasst.
Building on the Job.

Mal sehen, wann das Wetter mich da weitermachen läßt.

Montag, 12. November 2012

erstes Maßnehmen

Nachdem die Flanschplatte an den Motor montiert wurde kam auch die Aufnahme für die Kupplung vom Dreher. Jetzt muß noch die Paßfedernut fezogen werden und die Aufnahme für die Getriebeverzahnung eingebaut werden. Doch dazu später, wenns soweit ist.

Für die erste Anpassung, ob die Wellen zueinander fluchten hab ich mit eine Hülse gedreht, die die beiden Passungen aufweist. Ok, Getriebeseitig hab ich den Außendurchmesser der Verzahnung genommen. Die hab ich dann auf die Welle vom Elektromotor geschoben und das Ganze montiert. Anschließend mal die Abtriebswellen vom Getriebe gedreht und der E-Motor stand weiter still. Passt, wackelt nicht und hat grade so Luft von den gedrehten Übermaßpassungen.

Nächste Aktion ist dann die echte Hochzeit von Motor und Getriebe.
Im Anschluß wird noch ein Kabel zwischen Wicklung und Kohlen alsS1 für den Controller rausgeführt. Mal sehen, was der max. Durchmesser ist, den ich da anschließen kann. Eine M6 Schraube ist hier die Verbindung zwischen Wickung und Kohlenkäfig.

Danach gehts dann wieder ab in den Motorraum wos hingehört, damit ich endlich die weiteren Einbauten vornehmen kann. Pünktlich zum Beginn des besch.. Wetters

Sonntag, 7. Oktober 2012

Mal was anderes für Zwischendurch

Um die ganzen Warte- und Schlechtwetterzeiten zu überbrücken, hab ich an meinem anderem Projekt mal wieder was gemacht.

Hier gärt gerade mein letztes Bier vor sich hin.

Für die Wißbegierigen:
Eine Mischung aus 45% Pilsener und 45% Münchner Malz mit Zugabe von 10% Cara Hell. Als Bitterhopfen kommt Tettnanger zum Einsatz, als Aromahopfen Cascade. Das Ganze wird obergärig vergoren und hat eine Stammwürze von knapp 14%.

Das vorletzte ist inzwischen 2 Monate in Flaschen gereift und doch, kann man trinken ohne sich schlagen zu lassen.

Was noch knapp 2 bis 3 Monate reifen muß ist ein Indian Pale Ale mit 19% Stammwürze und viel Hopfen. Auf das Ergebnis bin ich äußerst gespannt.

Bis dahin müsste das letzte noch reichen.
Prost

Samstag, 6. Oktober 2012

Adapterflanschplatte ist da

So,
die Flanschplatte zur Aufnahme von Motor und Getriebe ist angekommen.

Ein Freund, der Zugriff auf einen Laserbrennschneider hat hat mir die Platte aus 10er Stahl nach meinen Zeichnungen ausgelasert.

Da sich Passungen nicht lasern lassen musste ich die noch nachfeilen. Aber auch da kann ich nur sagen, das die Maße schon recht nah an dem benötigten Durchmesser lagen.
Wie´s aber immer so ist. Da sich nicht alle Bohrungen und Kanten so einfach und genau mit aufgelegtem Papier übertragen ließen, blieb noch ein wenig Nacharbeit.

Die Abtriebswelle lief nicht frei, da musste was rausgeschnitten werden und die Rundung am oberen Rand wich einer Graden. Jetzt kommt die Platte auch nicht mehr dem Batteriehalter ins Gehege.

Wenn ich die Passstifte von VW besorgt habe wird mal nach der Übereinstimmung der ganzen Befestigungsbohrungen geschaut.

Ich hoffe, das sich die Fertigung des Wellenadapters nicht mehr so ewig hinzieht (ich hatte ja gesagt, wenns länger dauert ist nicht schlimm, hauptsache nicht so teuer), damit ich endlich die Vereinigung von Motor und Getriebe vollziehen kann. Ausserdem weiß ich dann erst, wie sauber meine Ausmesserei und Zeichungserstellung ist.

Anschließend kann dann endlich die Antriebseinheit wieder mit den Gelenkwellen verbunden werden und die nächste Ausbaustufe beginnen: Einbau der Batteriehalter, mal schaun was noch an Platz über bleibt und wie man da die gesammte Elektrik/Elektronik und die Heizung unterbringen kann.