Montag, 12. November 2012

erstes Maßnehmen

Nachdem die Flanschplatte an den Motor montiert wurde kam auch die Aufnahme für die Kupplung vom Dreher. Jetzt muß noch die Paßfedernut fezogen werden und die Aufnahme für die Getriebeverzahnung eingebaut werden. Doch dazu später, wenns soweit ist.

Für die erste Anpassung, ob die Wellen zueinander fluchten hab ich mit eine Hülse gedreht, die die beiden Passungen aufweist. Ok, Getriebeseitig hab ich den Außendurchmesser der Verzahnung genommen. Die hab ich dann auf die Welle vom Elektromotor geschoben und das Ganze montiert. Anschließend mal die Abtriebswellen vom Getriebe gedreht und der E-Motor stand weiter still. Passt, wackelt nicht und hat grade so Luft von den gedrehten Übermaßpassungen.

Nächste Aktion ist dann die echte Hochzeit von Motor und Getriebe.
Im Anschluß wird noch ein Kabel zwischen Wicklung und Kohlen alsS1 für den Controller rausgeführt. Mal sehen, was der max. Durchmesser ist, den ich da anschließen kann. Eine M6 Schraube ist hier die Verbindung zwischen Wickung und Kohlenkäfig.

Danach gehts dann wieder ab in den Motorraum wos hingehört, damit ich endlich die weiteren Einbauten vornehmen kann. Pünktlich zum Beginn des besch.. Wetters

Sonntag, 7. Oktober 2012

Mal was anderes für Zwischendurch

Um die ganzen Warte- und Schlechtwetterzeiten zu überbrücken, hab ich an meinem anderem Projekt mal wieder was gemacht.

Hier gärt gerade mein letztes Bier vor sich hin.
video

Für die Wißbegierigen:
Eine Mischung aus 45% Pilsener und 45% Münchner Malz mit Zugabe von 10% Cara Hell. Als Bitterhopfen kommt Tettnanger zum Einsatz, als Aromahopfen Cascade. Das Ganze wird obergärig vergoren und hat eine Stammwürze von knapp 14%.

Das vorletzte ist inzwischen 2 Monate in Flaschen gereift und doch, kann man trinken ohne sich schlagen zu lassen.

Was noch knapp 2 bis 3 Monate reifen muß ist ein Indian Pale Ale mit 19% Stammwürze und viel Hopfen. Auf das Ergebnis bin ich äußerst gespannt.

Bis dahin müsste das letzte noch reichen.
Prost

Samstag, 6. Oktober 2012

Adapterflanschplatte ist da

So,
die Flanschplatte zur Aufnahme von Motor und Getriebe ist angekommen.

Ein Freund, der Zugriff auf einen Laserbrennschneider hat hat mir die Platte aus 10er Stahl nach meinen Zeichnungen ausgelasert.

Da sich Passungen nicht lasern lassen musste ich die noch nachfeilen. Aber auch da kann ich nur sagen, das die Maße schon recht nah an dem benötigten Durchmesser lagen.
Wie´s aber immer so ist. Da sich nicht alle Bohrungen und Kanten so einfach und genau mit aufgelegtem Papier übertragen ließen, blieb noch ein wenig Nacharbeit.

Die Abtriebswelle lief nicht frei, da musste was rausgeschnitten werden und die Rundung am oberen Rand wich einer Graden. Jetzt kommt die Platte auch nicht mehr dem Batteriehalter ins Gehege.

Wenn ich die Passstifte von VW besorgt habe wird mal nach der Übereinstimmung der ganzen Befestigungsbohrungen geschaut.

Ich hoffe, das sich die Fertigung des Wellenadapters nicht mehr so ewig hinzieht (ich hatte ja gesagt, wenns länger dauert ist nicht schlimm, hauptsache nicht so teuer), damit ich endlich die Vereinigung von Motor und Getriebe vollziehen kann. Ausserdem weiß ich dann erst, wie sauber meine Ausmesserei und Zeichungserstellung ist.

Anschließend kann dann endlich die Antriebseinheit wieder mit den Gelenkwellen verbunden werden und die nächste Ausbaustufe beginnen: Einbau der Batteriehalter, mal schaun was noch an Platz über bleibt und wie man da die gesammte Elektrik/Elektronik und die Heizung unterbringen kann.

Donnerstag, 30. August 2012

Nein, das Projekt ist nicht gestorben

Erstmal eine Entschuldigung, das sich hier so lange nix getan hat.

Erst war das Wetter im Winter nix um sich am Auto rumzudrücken, dann fehlte immer noch ein passender Motor. Dafür bin ich von Asgard bis Niflheim gelaufen und hab nichts bekommen. Nicht mal was unpassendes. Vor 2 Monaten hab ich dann Glück gehabt und konnte günstig an einen alten Pumpenmotor aus einem geschlachteten Stapler kommen.


10,5kW, 80V und 3250rpm sind die Randdaten. Glück gehabt. so wie´s aussieht paßt die Drehrichtung. Der einzige Wehrmutstropfen bisher ist die Einschaltdauer. 15% ist nicht die Welt. Mal sehen, wie sich das in der Realität verhält. notfalls wird zwangsbelüftet. Ist ein Reihenschlußmotor und befindet sich zur Zeit zerlegt in der Garage, um gereinigt, neu gelagert und angepaßt zu werden. Hier mal wieder meinen Dank an Vehikelfranz, der mir auch bei den dritten Nachfragen noch geholfen hat.

Aber in der Zwischenzeit bin ich nicht untätig geblieben. Wie meine Beste sagt: endlich mal ein sinnvolles Hobby angefangen.  Ich brau jetzt mein eigenes Bier. So richtig mit Hopfen und Malz und nicht als Fertigmischung. Die ersten 40 Liter sind auch schon weggegangen. Ich kann nur sagen: auch ein interessantes und doch recht umfangreiches Hobby. Ein Brautag ist ein Brautag. Von 9:00 bis 17:00 ist man dabei vom hin- bis wegstellen.

Der Adapter vom Motor an den Stummel von der Kupplung befindet sich nach Zeichnung auf dem Weg der Fertigung. Auch hier wieder nix einfaches. 19er Welle am Motor mit 5er Paßfeder. Blöd ist nur, das die 5er Paßfeder nach DIN beim 17er Durchmesser aufhört. Dann kommt die 6er Paßfeder. Mal sehen, wie das wieder zusammengeht, oder ob ich das auch noch mal umschmeiße.



Der Flansch ist schon gezeichnet und die Bohrungen müssen noch an das Getriebe angepasst werden, da auf der Maßzeichnung die ich habe nur die Paßungen zum Getriebeeingang vermaßt sind. Also Zeichnen, 1:1 ausdrucken und dranhalten, ändern, ausdrucken....bis es passt. Und das hier ist bis jetzt der letzte Entwurf:




Der innere Batteriekasten ist fertiggeschweißt und gebeizt, damit der Edelstahl auch korrosionsfrei bleibt. Das Ganze wurde dann auf den anvisierten Gewindebohrungen der Sicherheitsgurte und anderen vorhandenen Bohrungen verschraubt. Es passte nach dem Schweißen sogar gar nicht mal so schlecht. Der Verzug hat sich in Grenzen gehalten. Im Anschluß musste natürlich gleich mal eine Anprobe der Batterien sattfinden. Bei der Gelegenheit hab ich gleich die Aufnahmen für die Gewindestangen mit denen die Batterien im Kasten fixiert werden angerissen.


Der innere Batteriekasten bekommt jetzt auch seine Seitenteile. 3mm PP-Platte und der Boden und Deckel aus 5mm.

Die erste Änderung hat sich natürlich auch schon ergeben. Die 4 Keramikheizelemente a´220W sind erstmal Geschichte. Zum einen reichen die knapp 900W für den TÜV eh nur als gute Absicht. Die Frontscheibe bekomme ich damit wohl nicht in der beabsichtigen Zeit frei. Zum anderen habe ich von einem Bekannten seine alte Standheizung aus dem schon lange nicht mehr existenten Bulli bekommen. Die frißt nur 22W an Leistung aus den Batterien und schont somit die Reichweite und liefert dafür aber satte ?????W. Bloß die Frage, wo ich den Trümmer unterbringe.

Noch sind hier nicht alle Bilder untergebracht und alle Kincken raus. Aber ich dachte mir: jetzt wirds mal Zeit wieder was von sich hören zu lassen, bevor es heißt "Der tut nix mehr".

Ich hoffe, das ich sowohl den Adapter, wie auch den Flansch in den nächsten 4 Wochen in den Händen halte mit der vielleicht etwas optimistischen Haltung, das auch alles paßt. Lange Lieferzeiten nehm ich in Kauf. Dafür wirds dann hofentlich auch nicht so teuer.